Neudorff Spruzit AF Schädlingsfrei 500 ml – Anwendungsfertiges Spray gegen Blattläuse, Buchsbaumzünsler, Thripse, Spinnmilben & Weiße Fliegen für Zierpflanzen, Gemüse, Obst & Kräuter
Anwendungsfertiges Spray mit Naturpyrethrum und Rapsöl – bei starkem Befall sind laut Rezensionen mehrere Anwendungen nötig.
Unsere Bewertung
Vorteile
- Anwendungsfertig mit Überkopf-Sprüher, erreicht Blattunterseiten ohne Anmischen
- Breiteres Wirkspektrum als reine Kaliseifen-Präparate: wirkt laut Hersteller zusätzlich gegen Thripse, Raupen wie den Buchsbaumzünsler sowie Schild-, Woll- und Schmierläuse
- Laut einer Rezension bereits nach der ersten Anwendung sichtbare Wirkung gegen Thripse und Wollläuse
- Mit 3.799 Rezensionen und 4,4 von 5 Sternen eine breite Beleglage für die Alltagstauglichkeit
Nachteile
- Laut mehreren Rezensionen ist die Flasche schnell leer, bei größeren oder mehreren Pflanzen wird das Mittel dadurch auf Dauer relativ teuer
- Laut einer Rezension half es gegen Thripse auch nach mehreren Anwendungen nicht zuverlässig
- Laut einer Rezension wirkt eine einzelne Anwendung bei starkem Befall nur kurzfristig; eine andere Rezension beschreibt ein Behandlungsschema über mehrere Wochen, zunächst mit zwei Anwendungen pro Woche
Unsere Einschätzung im Detail
Spruzit AF Schädlingsfrei kombiniert Naturpyrethrum mit Rapsöl und deckt damit laut Hersteller ein breiteres Schädlingsspektrum ab als die reinen Kaliseifen-Präparate in diesem Vergleich: Es wirkt nicht nur gegen Blattläuse, sondern auch gegen Thripse, Spinnmilben, Weiße Fliegen und den Buchsbaumzünsler. Mit 3.799 Rezensionen gehört es zu den am häufigsten bewerteten Produkten im Feld.
Wirkung
Naturpyrethrum wirkt laut Datenblatt gegen Eier, Larven und ausgewachsene Insekten in allen Entwicklungsstadien — ein breiteres Wirkprinzip als bei den reinen Kaliseifen-Mitteln, die ebenfalls nur bei direktem Kontakt wirken. Eine ausführliche Rezension bestätigt eine schnelle, sichtbare Wirkung gegen Thripse und Wollläuse bereits nach der ersten Anwendung, schränkt aber ein: Einen stärkeren Befall beseitigt eine einzelne Anwendung nicht vollständig. Eine andere Rezension berichtet dagegen, dass das Mittel gegen Thripse auch nach mehreren Anwendungen nicht zuverlässig half. Wie die Kaliseifen-Präparate bleibt es ein Kontaktmittel: Eine Rezension beschreibt, dass eine einzelne Anwendung bei starkem Befall nur kurzfristig wirkt, und rät zu mehreren Durchgängen im Wochenabstand.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Im Histogramm liegen 70 % der Bewertungen bei fünf und 16 % bei vier Sternen, 4 % bei einem Stern. Eine ausführliche Rezension berichtet von einer dauerhaften Besserung bei regelmäßiger Anwendung und beschreibt ein Schema mit zunächst zwei Anwendungen pro Woche, danach einer alle zwei Wochen. Zwei Rezensionen weisen dagegen auf einen hohen Verbrauch hin: Bei mehreren oder größeren Pflanzen ist die Flasche schnell leer, und eine Rezension berichtet von hohem Bedarf, wenn mehrere brusthohe Gehölze komplett samt Blattunterseiten besprüht werden müssen.
Für wen eignet sich das Mittel?
Laut Hersteller eignet sich das Spray für Zierpflanzen, Gemüse, Obst und Kräuter im Garten, Gewächshaus, auf Balkon und Terrasse und wirkt auch bei niedrigeren Temperaturen. In den Produktangaben nennt der Hersteller es nicht bienengefährlich bei bestimmungsgemäßer Anwendung und für den ökologischen Landbau geeignet; eine eigene Bienengefährlichkeitsklasse (B1 bis B4) führt das Datenblatt dagegen nicht auf. Weil Naturpyrethrum laut Datenblatt auch Eier und Larven abtötet, trifft der Sprühnebel ebenso die Eier und Larven von Nützlingen wie Marienkäfern oder Florfliegenlarven, wenn er sie erreicht — die Herstellerangabe zur Bienengefährlichkeit sagt darüber nichts aus. Wer blühende Pflanzen mit Bienenbesuch behandelt, sollte außerhalb der Flugzeiten sprühen und die Wirkung auf andere Nützlinge mitbedenken. Gegenüber den Kaliseifen- und Rapsöl-Präparaten in diesem Vergleich ist das der deutlichere Eingriff: Die treffen nur saugende Insekten, die sie benetzen, Naturpyrethrum laut Datenblatt praktisch jedes Insekt in jedem Entwicklungsstadium. Gegenüber den beiden systemischen Mitteln bleibt dafür ein Vorteil: Der Wirkstoff wird nicht in die Pflanze aufgenommen und steht deshalb nicht wochenlang in Blüten und Saftstrom zur Verfügung.
Ausstattung im Überblick
- Breites Wirkspektrum: wirkt laut Hersteller gegen Blattläuse, Buchsbaumzünsler, Thripse, Spinnmilben, Weiße Fliegen, Schild-, Woll- und Schmierläuse an Zierpflanzen, Gemüse, Obst und Kräutern
- Anwendungsfertiges Spray mit Überkopf-Sprüher, erreicht auch schwer zugängliche Blattunterseiten, kein Anmischen nötig
- Wirkstoffkombination aus Naturpyrethrum und Rapsöl, wirkt laut Hersteller gegen Eier, Larven und ausgewachsene Insekten in allen Entwicklungsstadien
- Für Garten, Gewächshaus, Balkon und Terrasse geeignet, laut Hersteller auch bei niedrigeren Temperaturen wirksam
- Laut Hersteller für den ökologischen Landbau geeignet, mit kurzer Wartezeit bis zur Ernte
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Mittel im Direktvergleich. Die drei bestbewerteten Mittel im Vergleich, Neudorff Spruzit AF Schädlingsfrei 500 ml – Anwendungsfertiges Spray gegen Blattläuse, Buchsbaumzünsler, Thripse, Spinnmilben & Weiße Fliegen für Zierpflanzen, Gemüse, Obst & Kräuter ausgenommen – unabhängig von Wirkprinzip oder Anwendungsbereich:

Neudorff Neudosan AF Neu Blattlausfrei – Bekämpft Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben an Obst, Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen, 500 ml

Neudorff Neudosan Neu Blattlausfrei – Konzentrat bekämpft Blattläuse, Weiße Fliegen und Spinnmilben an Obst, Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen, 500 ml

COMPO Kräuter und Gemüse Blattlaus-frei Nativert AF, 750 ml, Bio-Qualität
Fazit der Redaktion
Spruzit AF Schädlingsfrei deckt mit Naturpyrethrum und Rapsöl ein breiteres Schädlingsspektrum ab als die reinen Kaliseifen-Präparate im Vergleich und wirkt laut mehreren Rezensionen schnell und zuverlässig. Dafür bleibt der Wirkstoff auch für andere Insekten als die Zielschädlinge nicht folgenlos, und eine eigene Bienengefährlichkeitsklasse nennt das Datenblatt nicht — bei Pflanzen mit Bienenbesuch ist deshalb Zurückhaltung angebracht. Hinzu kommt ein laut mehreren Rezensionen hoher Verbrauch, der das Mittel auf Dauer teurer macht, als der Anschaffungspreis vermuten lässt.
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